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EINLADUNG: Geteilte Territorien Liebe FreundInnen, KollegInnen, AktivistInnen, Wir möchten euch herzlich zur Veranstaltungsreihe: "Geteilte
Territorien – Erkämpfte Gemeinsamkeit. MigrantInnen und MehrheitsösterreicherInnen
im kulturellen Feld" einladen.Anknüpfend an das Wissen, das
unterschiedlich diskriminierte bzw. privilegierte AkteurInnen in feministischen,
antirassistischen, migrantischen, lesbischen und Die erste Gesprächsrunde adressiert das Thema der Vereinnahmung
und Verwertung dieser politischen Praxen im Kunst- und Kulturbereich:
Was heißt Vereinnahmung? In der zweiten Runde geht es um strukturelle Maßnahmen zur Gleichstellung im Bereich künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit: Welche Programme oder Vereinbarungen gibt es für den Umgang mit bzw. die Abschaffung von Diskriminierungen? Welche Rolle spielen dabei Arbeitsverhältnisse in- bzw.außerhalb Institutionen? Die dritte Diskussionsrunde ist der Frage nach den Formen egalitärer Zusammenarbeit gewidmet: Wie wird über Privilegien verhandelt und welche Kooperationsformen können die in der Gesellschaft unterschiedlich positionierten AkteurInnen miteinander entwickeln? Wir freuen uns auf spannende Diskussionen mit euch, Viele Grüße,
Geteilte Territorien – Erkämpfte Gemeinsamkeit MigrantInnen und MehrheitsösterreicherInnen im kulturellen Feld Referentinnen: Beatrice Achaleke, Petja Dimitrova, Hanna Hacker, Marty
Huber, Cornelia Kogoj, Ishraga Mustafa Hamid, Radostina Patulova, Rúbia
Salgado, Johanna Schaffer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja ---------------------------------------- Referentinnen: - Cornelia Kogoj (Mitarbeiterin von 'Initiative Minderheiten', Kuratorin
der Ausstellung Gastarbajteri - 40 Jahre Arbeitsmigration) Film: Referentinnen: Referentinnen: - Beatrice Achaleke (Studium der Soziologie in Wien, Mitbegründerin
und Obfrau von 'Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden') *** 2. Normale 04 - globalisierungskritische Filme - 3.-5. Juni 2004 @ 3. Infoveranstaltungen zu den Genuaprozessen - 5. und 6. Juni 2004 WER HAT ANGST VOR WEM? Summer of Resistance 2001 Gegen die G8 in Genua Seit März 2004 stehen AktivistInnen in Genua vor Gericht. Die Anklage
lautet auf Verwüstung und Plünderung, darauf drohen in Italien
Strafen von 8-15 Jahren Haft. Dieser Strafbestand setzt ein systematisches
Handeln voraus, das Staatsanwältin Canepa und ihr Kollege Canciani
meinen beweisen zu können. Unter dem politischen Druck von Vizeminister
Fini sollen in den nächsten Wochen Mitteilungen über den Abschluss
der Ermittlungen gegen weitere 50 ProtestteilnehmerInnen bekanntgemacht
und somit angeklagt werden. Auf dieser bisher nicht öffentlich zugänglichen
Liste sollen sich angeblich 4 Angehörige des Turiner Zentrums Askatasuna,
2 deutsche Gruppen und zahlreiche Mitglieder der österreichischen
Volxtheaterkarawane befinden.
Sa. 5. Juni 2004, 21 Uhr So. 6. Juni 2004, 20 Uhr mit Laura Tartarini - Anwältin des GenovaLegalForum
und der VolxTheaterKarawane Solidarität mit den Gefangenen! bisherige UnterstützerInnen der Veranstaltungen:
*** 4. LADYFEST WIEN 10. - 13. Juni 2004 Das Ladyfest, das heuer im Juni erstmals in Wien stattfindet, ist eine
Plattform für feministische, queere und Transgenderkultur und hat
sich aus der Do-It-Yourself Kultur der Riotgrrrlbewegung entwickelt. Das
Musikfestival wird von Frauen, Lesben und Transgenders unentgeltlich organisiert
und richtet sich an ein gemischtes Publikum. Das Programm beinhaltet,
Konzerte, Workshops, Filmvorführungen, Ausstellungen, Fanzines, Performances
und einen Dyke-March. Es geht darum, Räume selbst zu bestimmen und
zu gestalten und mit feministischen, politischen Inhalten zu besetzen.
Die wichtigsten Veranstaltungsorte werden die KünstlerInnenhauspassage
am Karlsplatz - in der während des gesamten Ladyfests ein Infocafé
eingerichtetist -, sowie das Ernst Kirchweger Haus im 10. Bezirk sein.
Letzteres ist eines der wichtigsten selbstverwalteten Projekte in Wien/Österreich
und in seiner Existenz bedroht. Das Ladyfest verweist darauf, wie wichtig
das Weiterbestehen des Ernst Kirchweger Hauses für die Durchführung
Die Riotgrrrlbewegung entstand Anfang der 90er Jahre in den USA aus der
weiß und männlich konnotierten Punkbewegung. Die Grrrls hatten
die Schnauze voll, wollten nicht mehr nur die Freundin des Gitarristen
sondern die Das erste Ladyfest fand 2000 in Olympia (USA) statt. Von dort ausgehend entstanden Ladyfeste in verschiedenen Städten der ganzen Welt. Dabei funktioniert die Idee des Ladyfestes eher wie ein Label, die konkrete Ausgestaltung und inhaltliche Orientierung liegt ganz bei den jeweiligen OrganisatorInnen und richtet sich nach dem jeweiligen lokalen Kontext. PROGRAMM
Bands: Comics und Zines werden während der gesamten Dauer des Ladyfestes
in der Schleifmühlgasse 17 zu sehen sein. Eine andere Ausstellung - RE-PUNK ELECTRONIC MUSIC - beschäftigt sich mit performativen Ansätzen von Musikerinnen vom Punk der 70er und 80er bis zur aktuellen elektronischen Musik und kann im auto - der neue Kunstraum - Radetzkystr.5 - 1030 Wien besichtigt werden.Ebenfalls im EKH, der KünstlerInnenhauspassage und im Schikaneder werden täglich Filme gezeigt. Insgesamt werden über 40 Kurz- und Experimentalfilme, Dokumentationen und Musikvideos zu sehen sein. Das Material ist von den unterschiedlichsten Filmemacherinnen nach einem breiten Aufruf, feministische, queere, ladymade Filme zu senden, geschickt worden. Ladyfest ist "Do it Yourself!" - und das heißt selber
machen, uns selber neu erfinden! Dazu gibt's von Donnerstag bis Sonntag
Workshops: Konstruktion von Whiteness, Feministische Selbstverteidigung,
Transgender-Performancen, Fanzines, , e -music production, Computer-Security,
Performative Praktiken zwischen Kunst und Politik,
Unser Anliegen ist es möglichst viele FLTs zur Eigeninitiative und
Vernetzung zu ermutigen. Das soll keinesfalls auf so genannte weibliche
Selbstausbeutung hinaus laufen, sondern wir wollen alternative Strukturen
entwickeln und etablieren, zeigen wie kulturelle Repräsentation anders
funktionieren kann. Das beinhaltet auch das Verhältnis derer, die
auf der Bühne stehen, zum „Publikum“ zu problematisieren.
Auch Zusehende/-hörende haben die Verantwortung, selbst kritisch
zu agieren. Die Grenzen zwischen aktiver Gestaltung und passivem „Konsum“
sollen auch dadurch aufgelöst werden, dass alle aufgerufen sind,
jederzeit am Festival mitzuarbeiten, auch während der Veranstaltung
spontan aktiv zu werden. Räume sollen eingenommen, gestaltet und
umgedeutet werden. Damit wollen wir einerseits Weitere Informationen unter www.ladyfestwien.org ***5. Repräsentationskritik in Film und Aktivismus Buchpräsentation am 14.6.2004, 19.00 in Wien Im neu erschienenen Sammelband "Bildräume und Raumbilder"
werden künstlerische und aktivistische Strategien analysiert, die
den Rahmen der Repräsentation zu durchbrechen versuchen. Die Kritik
der ästhetischen genauso wie der politischen Repräsentation,
also der bildhaften Darstellung ebenso wie der politischen Vertretung,
bringt Alexander Horwath, Filmmuseum, im Gespräch mit Gerald Raunig, Hg.: Bildräume und Raumbilder. Repräsentationskritik in Film und Aktivismus, republicart, Bd. 2, Wien: Turia + Kant 2004 http://republicart.net/publications/bildraeume_index.htm *** 6. HTU-Cinestudio
Vergessene Opfer Österreich 2001; Videogroßbildprojektion Mo. 14.6., 19.00 Teil 1: Kärntner SlowenInnen-Aussiedelung „Vergessene Opfer“ ist eine Videoreihe, in der Menschen, die lange bzw. bis heute nicht von allen zuständigen staatlichen Stellen als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt worden sind, ihre Lebensgeschichte erzählen. Verhandelt werden Schicksale und Nachkriegsbiographien jener NS-Verfolgten, die hierzulande jahrzehntelang als „asozial“ oder „Landesverräter“ stigmatisiert wurden. Das Gesamtprojekt „Vergessene Opfer“ ist nach der österreichischen Erstaufführung bei der Diagonale 2004 erstmals in Wien zu sehen. Zusätzliche Informationen zu dieser Reihe entnehmen Sie unserer Homepage: www.cinestudio.at. ***7. Remember Baghdad
The academic encounter will take place in Vienna’s Dr-Karl Renner
Institut, June It is about re-membering of Jews and non-Jews, the creation of a potential community which will consider Baghdad as a concrete place and also as an imagined geography. The conference will mix history and historiography, geography and symbolism, individual and collective memories, politics and culture – imagined and real. It will consider implications for the presence, marked by the wars in Israel/Palestine and Iraq. “The twentieth century history of Iraq includes many episodes in
which individuals and groups drawn from different religious and communal
backgrounds engaged in common enterprises, political, social, literary
and artistic, notably in the nationalist and communist movements. But
these elements did not participate as Shi’a or Sunni, Christian
or Participants Shimon Ballas, John Bunzl, Zvi Ben-Dor, Shoshana Gabay, Abdul Kader el-Janabi, Khalid Kishtainy, Lital Levy, Sami Michael, Nissim Rejwan, Yehouda Shenhav, Abbas Shiblak, Sasson Somekh, Ruth Tsoffar; Yossi Yona, Sami Zubaida The cultural event will take place in the Birdland/Hilton in Vienna on
June 21, 2004; + book presentations (some of the participants have just published + the screening of the documentary “Forget Baghdad” by Samir,
who + a concert, an Oud-festival: “Sounds of Baghdad” featuring
Yair The event is sponsored by: Israel-Palestine Project (IPP) Vienna, Dr. Karl Renner Institute, Austrian Institute forInternational Affairs (0IIP) and the Austrian Association for the Middle East Link: revolution will not be televised http://www.kinoki.at **** revolution will not be televised ******** revolution will not be televised ********* revolution will not be televised ******* |
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