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Hinweise Juni 2004:
 
  1. Geteilte Territorien @ Living Room / Soho Ottakring, 3.+4.6., Selbstorganisierte Zusammenarbeit @ Interventionen gegen Rassismen / IG-Bildende Kunst, 16.6.
  2. Normale 04 - globalisierungskritische Filme - 3.-5. Juni @ ASF04, Linz
  3. Infoveranstaltungen zu den Genuaprozessen, 5.6.linz/stadtwerkstatt, 6.6. wien/ekh
  4. Ladyfest Wien, 10.-13.6.
  5. Buchpräsentation: Repräsentationskritik in Film und Aktivismus, depot 14.6.
  6. 6. Vergessene Opfer, HTU-Cinestudio, 14.-18.6.
  7. Remember Baghdad, Renner-Institut, 20./21.6.

1.

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EINLADUNG: Geteilte Territorien

Liebe FreundInnen, KollegInnen, AktivistInnen,

Wir möchten euch herzlich zur Veranstaltungsreihe: "Geteilte Territorien – Erkämpfte Gemeinsamkeit. MigrantInnen und MehrheitsösterreicherInnen im kulturellen Feld" einladen.Anknüpfend an das Wissen, das unterschiedlich diskriminierte bzw. privilegierte AkteurInnen in feministischen, antirassistischen, migrantischen, lesbischen und
queeren Kontexten erarbeiten und partiell auch immer als gemeinsame politische Praxis zu denken versuchen, fragt die Veranstaltungsreihe nach den Effekten der Sichtbarmachung eines solchen Denkens, Sprechens und Handelns gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie im kulturellen Feld:

Die erste Gesprächsrunde adressiert das Thema der Vereinnahmung und Verwertung dieser politischen Praxen im Kunst- und Kulturbereich: Was heißt Vereinnahmung?
Wirkt sie per se disziplinierend und normalisierend oder kann sie auch positiv besetzt werden?

In der zweiten Runde geht es um strukturelle Maßnahmen zur Gleichstellung im Bereich künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit: Welche Programme oder Vereinbarungen gibt es für den Umgang mit bzw. die Abschaffung von Diskriminierungen? Welche Rolle spielen dabei Arbeitsverhältnisse in- bzw.außerhalb Institutionen?

Die dritte Diskussionsrunde ist der Frage nach den Formen egalitärer Zusammenarbeit gewidmet: Wie wird über Privilegien verhandelt und welche Kooperationsformen können die in der Gesellschaft unterschiedlich positionierten AkteurInnen miteinander entwickeln? Wir freuen uns auf spannende Diskussionen mit euch,

Viele Grüße,
Rosa Reitsamer und Jo Schmeiser


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PROGRAMM

Geteilte Territorien – Erkämpfte Gemeinsamkeit MigrantInnen und MehrheitsösterreicherInnen im kulturellen Feld

Referentinnen: Beatrice Achaleke, Petja Dimitrova, Hanna Hacker, Marty Huber, Cornelia Kogoj, Ishraga Mustafa Hamid, Radostina Patulova, Rúbia Salgado, Johanna Schaffer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja
Konzept: Rosa Reitsamer, Jo Schmeiser

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Diskussion 1:
Verwertung widerständigen Wissens
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Donnerstag, 03. Juni 2004, 19 Uhr
Living Room / Soho Ottakring
Neulerchenfelderstr. 13, 1160 Wien

Referentinnen:

- Cornelia Kogoj (Mitarbeiterin von 'Initiative Minderheiten', Kuratorin der Ausstellung Gastarbajteri - 40 Jahre Arbeitsmigration)
- Ishraga Mustafa Hamid (Mitbegründerin von 'Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden', Künstlerin und
Kommunikationswissenschafterin, derzeit: Disseration am Institut für Politikwissenschaft)
- Johanna Schaffer (Feministische Wissenschafterin, Autorin und Übersetzerin)
- Nora Sternfeld (trafo.K, Kunstvermittlerin und Kuratorin)
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Film und Diskussion 2:
Egalitäre Strukturen und Programme
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Freitag, 04. Juni 2004, 19 Uhr
Living Room / Soho Ottakring
Neulerchenfelderstr. 13, 1160 Wien

Film:
- '§taatsbürgerschaft? / Nationality?'
von Petja Dimitrova, DVD,8min, deutsch/ englisch, Wien 2003

Referentinnen:
- Petja Dimitrova (Künstlerin)
- Hanna Hacker (Soziologin/Historikerin, Mitbegründerin von 'Stichwort. Archiv der Frauen und Lesbenbewegung in Wien')
- Radostina Patulova (Philosophin, Mitarbeiterin von 'LEFÖ –Lateinamerikanische Emigrierte Frauen In Österreich')
- Luisa Ziaja (Kuratorin und Kunstvermittlerin)
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Diskussion 3:
Selbstorganisierte Zusammenarbeit
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Mittwoch, 16. Juni 2004, 19 Uhr
Interventionen gegen Rassismen / IG-Bildende Kunst
Gumpendorferstraße 10-12, 1060 Wien

Referentinnen:

- Beatrice Achaleke (Studium der Soziologie in Wien, Mitbegründerin und Obfrau von 'Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden')
- Marty Huber (Mitarbeiterin von 'Rosa Lila Tip', Theaterwissenschafterin, Regisseurin und Autorin)
- Rúbia Salgado (Mitbegründerin von 'MAIZ–Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen Linz', Autorin, Aktivistin und Vorstandsmitglied der 'IG Kultur Österreich')

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2.

Normale 04 - globalisierungskritische Filme - 3.-5. Juni 2004 @
ASF04,
Linz
http://socialforum.at/sf/programm/normale04/

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3.

Infoveranstaltungen zu den Genuaprozessen - 5. und 6. Juni 2004

WER HAT ANGST VOR WEM?
GENUA UND DIE FOLGEN

Summer of Resistance 2001 Gegen die G8 in Genua

Seit März 2004 stehen AktivistInnen in Genua vor Gericht. Die Anklage lautet auf Verwüstung und Plünderung, darauf drohen in Italien Strafen von 8-15 Jahren Haft. Dieser Strafbestand setzt ein systematisches Handeln voraus, das Staatsanwältin Canepa und ihr Kollege Canciani meinen beweisen zu können. Unter dem politischen Druck von Vizeminister Fini sollen in den nächsten Wochen Mitteilungen über den Abschluss der Ermittlungen gegen weitere 50 ProtestteilnehmerInnen bekanntgemacht und somit angeklagt werden. Auf dieser bisher nicht öffentlich zugänglichen Liste sollen sich angeblich 4 Angehörige des Turiner Zentrums Askatasuna, 2 deutsche Gruppen und zahlreiche Mitglieder der österreichischen Volxtheaterkarawane befinden.
Keine Spaltung in gute und böse AktivistInnen!
Einstellung aller Verfahrengegen AktivistInnen!!
Freiheit für politische Gefangene!
Die Polizei reagierte auf die Proteste mit massiver Gewalt. Es gab tausende Verletzte - und einen Toten. Am 26. Juni 2004 beginnt in Genua ein
Prozess gegen Carabineri wegen Folter und Misshandlungen. Werden sie zur Rechenschaft gezogen?Insgesamt werden 76 verantwortliche Carabinieris in Zusammenhang mit den Polizeiübergriffen in der Schule Diaz und Kaserne Bolzaneto angeklagt. Damit ist die Anzahl der angeklagten Polizisten gleich der Anzahl der angeklagten ProtestteilnehmerInnen.
Entwaffnet die Exekutive!


Infoveranstaltungen zu den Genuaprozessen:

Sa. 5. Juni 2004, 21 Uhr
Linz - Stadtwerkstatt, Kirchengasse 4, 4040 Linz

So. 6. Juni 2004, 20 Uhr
Wien - Ernst-Kirchweger-Haus, Wielandgasse 2 - 4, 1100 Wien

mit Laura Tartarini - Anwältin des GenovaLegalForum und der VolxTheaterKarawane
freier Eintritt

Solidarität mit den Gefangenen!

bisherige UnterstützerInnen der Veranstaltungen:
Drahdiwaberl, ADR - Antidiskriminierungsreferat für Frauen, Auge - unabhängige und grüne GewerkschafterInnen, Grüne Bildungswerkstatt,
VolxTheaterKarawane, Gewi Fakultätsvertretung


weitere Informationen zu den Prozessen:
http://no-racism.net/noborderlab/news_ueb.php?rubrikid=13

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4.

LADYFEST WIEN 10. - 13. Juni 2004

Das Ladyfest, das heuer im Juni erstmals in Wien stattfindet, ist eine Plattform für feministische, queere und Transgenderkultur und hat sich aus der Do-It-Yourself Kultur der Riotgrrrlbewegung entwickelt. Das Musikfestival wird von Frauen, Lesben und Transgenders unentgeltlich organisiert und richtet sich an ein gemischtes Publikum. Das Programm beinhaltet, Konzerte, Workshops, Filmvorführungen, Ausstellungen, Fanzines, Performances und einen Dyke-March. Es geht darum, Räume selbst zu bestimmen und zu gestalten und mit feministischen, politischen Inhalten zu besetzen. Die wichtigsten Veranstaltungsorte werden die KünstlerInnenhauspassage am Karlsplatz - in der während des gesamten Ladyfests ein Infocafé eingerichtetist -, sowie das Ernst Kirchweger Haus im 10. Bezirk sein. Letzteres ist eines der wichtigsten selbstverwalteten Projekte in Wien/Österreich und in seiner Existenz bedroht. Das Ladyfest verweist darauf, wie wichtig das Weiterbestehen des Ernst Kirchweger Hauses für die Durchführung
zahlreicher unabhängiger, kulturell-politischer und nicht-kommerzieller Alternativen, sowie für dessen BewohnerInnen als Wohnraum in Wien, ist. Das Ladyfest ist eine unkommerzielle, antikapitalistische Veranstaltung, d.h. die Eintrittspreise werden möglichst gering gehalten. Die gesamte Veranstaltung ist nicht gewinnorientiert, mit den Einnahmen werden lediglich Kosten wie etwa Aufwandsentschädigung, Fahrtkosten und Verpflegung von
MusikerInnen und KünstlerInnen gedeckt. Die dennoch benötigten Gelder wurden durch verschiedene Solidaritätsaktionen aufgestellt.

Die Riotgrrrlbewegung entstand Anfang der 90er Jahre in den USA aus der weiß und männlich konnotierten Punkbewegung. Die Grrrls hatten die Schnauze voll, wollten nicht mehr nur die Freundin des Gitarristen sondern die
Gitarristin selbst sein und brachen aus den ihnen zugewiesenen Nebenrollen aus. Schon bald wurden die Riot Grrrls von der Modeindustrie vereinnahmt und entpolitisiert. Also eigneten sie sich den Begriff „Lady“ an, um die Kontinuität feministischer Forderungen im symbolischen Reifungsprozess des Grrrls zur Lady zu verdeutlichen, nicht aber, ohne den Begriff der „feinen Dame“ zu konterkarieren.

Das erste Ladyfest fand 2000 in Olympia (USA) statt. Von dort ausgehend entstanden Ladyfeste in verschiedenen Städten der ganzen Welt. Dabei funktioniert die Idee des Ladyfestes eher wie ein Label, die konkrete Ausgestaltung und inhaltliche Orientierung liegt ganz bei den jeweiligen OrganisatorInnen und richtet sich nach dem jeweiligen lokalen Kontext.

PROGRAMM
(genaue Zeit und Orte siehe www.ladyfestwien.org)


Donnerstag, Freitag und Samstag abend wird es jeweils im EKH und zum Teil in der KünstlerInnenhauspassage Konzerte und Djane-Lines geben.

Bands:
Amtrak (D), First Fatal Kiss (A), Kevin Blechdom (USA/D), Mass Kotki (PL), Mieze Medusa & Tenderboy (A), Motorama (I), Räuberhöhle (D), Tribad(F), Yumi Yumi (JAP/UK), SV Damenkraft (A), Gustav (A), Monotekktoni (D), Motorama (I), Lyndsey Cockwell (UK), Push-Ups (D), Music For One (CAN/ UK), Pantskirt (A), Bitchin' Delilahs (A), Lorena and the Bobbits (D), Electric Indigo (A)

Comics und Zines werden während der gesamten Dauer des Ladyfestes in der Schleifmühlgasse 17 zu sehen sein.
Am Mittwoch, 9.Juni findet abends die Vernissage statt.

Eine andere Ausstellung - RE-PUNK ELECTRONIC MUSIC - beschäftigt sich mit performativen Ansätzen von Musikerinnen vom Punk der 70er und 80er bis zur aktuellen elektronischen Musik und kann im auto - der neue Kunstraum - Radetzkystr.5 - 1030 Wien besichtigt werden.Ebenfalls im EKH, der KünstlerInnenhauspassage und im Schikaneder werden täglich Filme gezeigt. Insgesamt werden über 40 Kurz- und Experimentalfilme, Dokumentationen und Musikvideos zu sehen sein. Das Material ist von den unterschiedlichsten Filmemacherinnen nach einem breiten Aufruf, feministische, queere, ladymade Filme zu senden, geschickt worden.

Ladyfest ist "Do it Yourself!" - und das heißt selber machen, uns selber neu erfinden! Dazu gibt's von Donnerstag bis Sonntag Workshops: Konstruktion von Whiteness, Feministische Selbstverteidigung, Transgender-Performancen, Fanzines, , e -music production, Computer-Security, Performative Praktiken zwischen Kunst und Politik,
PoetrySlam, Tanzperformance u.v.m....


Organisiert wird das Fest unentgeltlich von einem Kollektiv von FrauenLesbenTransgenders (kurz FLTs), wobei es sich nicht um eine geschlossene Gruppe handelt, sondern jede FLT kann das Ladyfest sein und das Fest wird genau das werden, was jede einzelne daraus macht. Das Ladyfest kann und soll nicht mit der Idee einer „corporate identity“
gleichgesetzt werden, denn wir arbeiten in einem Organisationsteam das von Heterogenität geprägt ist, da alle Mitwirkenden aus verschiedenen Zusammenhängen kommen und bis jetzt unterschiedliche Erfahrungen sammeln konnten. Wir versuchen jedoch alle Vorstellungen und Ideen ein möglichst vielfältiges Festival zu gestalten in unseren Arbeitsprozess miteinzubeziehen, unsere Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig voneinander zu lernen, was stark an das Bilden von Netzwerken anknüpft, wie es bereits die Riot Grrrls praktizierten.
Dabei ist Professionalität kein entscheidendes Kriterium ebenso wenig bei der Auswahl der KünstlerInnen, da wir v. a. das Ziel verfolgen, kreatives Potential abseits des Mainstreams zu fördern. Das ganze Festival ist dem Do-It-Yourself-Prinzip verpflichtet, d. h. professionalisierte, kapitalistische Strukturen zu vermeiden und die Gestaltung selbst in die
Hand zu nehmen.

Unser Anliegen ist es möglichst viele FLTs zur Eigeninitiative und Vernetzung zu ermutigen. Das soll keinesfalls auf so genannte weibliche Selbstausbeutung hinaus laufen, sondern wir wollen alternative Strukturen entwickeln und etablieren, zeigen wie kulturelle Repräsentation anders funktionieren kann. Das beinhaltet auch das Verhältnis derer, die auf der Bühne stehen, zum „Publikum“ zu problematisieren. Auch Zusehende/-hörende haben die Verantwortung, selbst kritisch zu agieren. Die Grenzen zwischen aktiver Gestaltung und passivem „Konsum“ sollen auch dadurch aufgelöst werden, dass alle aufgerufen sind, jederzeit am Festival mitzuarbeiten, auch während der Veranstaltung spontan aktiv zu werden. Räume sollen eingenommen, gestaltet und umgedeutet werden. Damit wollen wir einerseits
aufzeigen, dass es in Wien zu wenig autonome Räume gibt, bzw. solche, in denen oben genannte Inhalte konsequent umgesetzt werden können. Andererseits wollen wir unseren politischen Vorstellungen Raum geben und Strukturen entwickeln, die eigenständige, selbstbestimmte und selbstbewusste Gestaltung ermöglichen und keinen Platz für Alltagsrassismen, Homophobie und Sexismus bieten.

Weitere Informationen unter www.ladyfestwien.org

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5.

Repräsentationskritik in Film und Aktivismus

Buchpräsentation am 14.6.2004, 19.00 in Wien
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Im neu erschienenen Sammelband "Bildräume und Raumbilder" werden künstlerische und aktivistische Strategien analysiert, die den Rahmen der Repräsentation zu durchbrechen versuchen. Die Kritik der ästhetischen genauso wie der politischen Repräsentation, also der bildhaften Darstellung ebenso wie der politischen Vertretung, bringt
das scheinbare Gegensatzpaar Kunst und Politik in Beziehung und Bewegung. Repräsentationskritik fungiert dabei auch als Medium der Verknüpfung von künstlerischem und politischem Aktivismus, von Filmproduktion und Aktion. Die performativen Aspekte der VolxTheaterKarawane beispielsweise verknüpfen Kunst und Politik, wenn das VolxTheater im Sommer 2002 vom Strasbourger Grenzcamp direkt nach Kassel zieht, um auf der documenta11 uneingeladen die Plattform6 zu eröffnen.

Alexander Horwath, Filmmuseum, im Gespräch mit Gerald Raunig, Hg.: Bildräume und Raumbilder. Repräsentationskritik in Film und Aktivismus, republicart, Bd. 2, Wien: Turia + Kant 2004

http://republicart.net/publications/bildraeume_index.htm

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6.

HTU-Cinestudio
im Audi-Max der TU Wien; 1060, Getreidemarkt 9
www.cinestudio.at


Montag, 14. Juni bis Freitag, 18. Juni 2004

Vergessene Opfer

Österreich 2001; Videogroßbildprojektion
Konzept: Angelika Schuster; Kamera, Schnitt: Angelika Schuster,Tristan Sindelgruber; Wissenschaftliche Beratung: Dr. Peter Malina

Mo. 14.6., 19.00 Teil 1: Kärntner SlowenInnen-Aussiedelung
Mo. 14.6., 21.15 Teil 2: Überleben im Versteck
Di. 15.6., 19.00 Teil 3: Kärntner SlowenInnen-PartisanInnen
Di. 15.6., 21.15 Teil 4: Wiener Roma
Mi. 16.6., 19.30 Teil 6: Homosexualität
Mi. 16.6., 20.45 Teil 5: Desertion aus der Dt. Wehrmacht
Fr. 18.6., 19.00 Teil 7: Kinder- u. Jugendfürsorge (176 Min.)

„Vergessene Opfer“ ist eine Videoreihe, in der Menschen, die lange bzw. bis heute nicht von allen zuständigen staatlichen Stellen als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt worden sind, ihre Lebensgeschichte erzählen. Verhandelt werden Schicksale und Nachkriegsbiographien jener NS-Verfolgten, die hierzulande jahrzehntelang als „asozial“ oder „Landesverräter“ stigmatisiert wurden. Das Gesamtprojekt „Vergessene Opfer“ ist nach der österreichischen Erstaufführung bei der Diagonale 2004 erstmals in Wien zu sehen. Zusätzliche Informationen zu dieser

Reihe entnehmen Sie unserer Homepage: www.cinestudio.at.

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7.

Remember Baghdad
Press Release, Vienna May 2004


A unique event bringing together Jews and Arabs from Iraq or of Iraqi background will consist of an academic encounter and a cultural program.

The academic encounter will take place in Vienna’s Dr-Karl Renner Institut, June
20-21,2004 dealing with the question: Is there a meaning to the common history of Jews and Arabs in Iraq?

It is about re-membering of Jews and non-Jews, the creation of a potential community which will consider Baghdad as a concrete place and also as an imagined geography. The conference will mix history and historiography, geography and symbolism, individual and collective memories, politics and culture – imagined and real. It will consider implications for the presence, marked by the wars in Israel/Palestine and Iraq.

“The twentieth century history of Iraq includes many episodes in which individuals and groups drawn from different religious and communal backgrounds engaged in common enterprises, political, social, literary and artistic, notably in the nationalist and communist movements. But these elements did not participate as Shi’a or Sunni, Christian or
Jewish, but as aspiring citizens of a common society united by interests and ideologies. Is it too much to hope for a return of that spirit?” (Sami Zubaida)

Participants

Shimon Ballas, John Bunzl, Zvi Ben-Dor, Shoshana Gabay, Abdul Kader el-Janabi, Khalid Kishtainy, Lital Levy, Sami Michael, Nissim Rejwan, Yehouda Shenhav, Abbas Shiblak, Sasson Somekh, Ruth Tsoffar; Yossi Yona, Sami Zubaida

The cultural event will take place in the Birdland/Hilton in Vienna on June 21, 2004;
it will consist of

+ book presentations (some of the participants have just published
their autobiographies)

+ the screening of the documentary “Forget Baghdad” by Samir, who
will
be present, as well
as some of the main characters of the film, offering an
opportunity
for in-depth discussion

+ a concert, an Oud-festival: “Sounds of Baghdad” featuring Yair
Dallal
(Tel Aviv) and
Asim al-Chalabi (Vienna)

The event is sponsored by: Israel-Palestine Project (IPP) Vienna, Dr. Karl Renner Institute, Austrian Institute forInternational Affairs (0IIP) and the Austrian Association for the Middle East

Link:
http://www.oiip.at/

revolution will not be televised
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kinoki
Gumpendorfer Str. 63B
Buerogemeinschaft 1. Stock
1060 Wien
Mobile: ++43 (0)650 5031574
Fax: ++43 (0)1 408 93 60
mikrokino@kinoki.at

http://www.kinoki.at

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